„Erste“ startet mit Heimsieg in die Rückrunde

Silke Schneider feierte ein gelungenes Comeback nach Verletzung.

20.01.2024

TSG Dossenheim – SG Heilbronn/Leingarten 5 : 3

Rückrundenstart gelungen, Serie ohne Niederlage ausgebaut: Die „Erste“ ist mit einem Heimsieg erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Gegen die SG Heilbronn/Leingarten gelang ein 5:3-Erfolg –   auch dank eines echten und zwei „gefühlten“ Neuzugängen: Mit Chad Warren schlug erstmals ein Engländer für die TSG auf, der derzeit ein Auslandssemester in Heidelberg verbringt. Maximilian Schwing hatte ebenfalls seinen ersten Saisonauftritt und Silke Schneider konnte nach langer Verletzung endlich wieder aufschlagen.

Die Weichen für den Sieg wurden bereits in den ersten Spielen gestellt: So gingen alle drei Doppel an die Dossenheimer. Das neuformierte erste Herrendoppel mit Neuzugang Chad Warren und Maximilian Schwing setzte sich überzeugend in zwei Durchgängen durch. Reto Wettstein mit Fabian Frambach sowie Silke Schneider mit Clara Hellmuth gingen über die volle Distanz, verloren jeweils nach siegreichem ersten Durchgang den zweiten Satz, gestalteten dann aber den dritten Satz jeweils souverän für sich.

Mit dem perfekten Start und dem 3:0 im Rücken spielte Schneider auch im Dameneinzel mit viel Sicherheit und Souveränität auf und siegte in zwei Durchgängen. Chad Warren musste sich dagegen im Spitzeneinzel trotzt starker Leistung knapp (19:21, 19:21) dem ehemaligen Bundesliga-Spieler Christopher Ames geschlagen geben. Dafür machte Maximilian Schwing durch seinen Zweisatzsieg im zweiten Herreneinzel den Heimsieg perfekt. So waren die Niederlagen von Joshua Ulrich im dritten Einzel sowie im Mixed von Fabian Frambach und Clara Hellmuth verschmerzbar.

Durch nunmehr fünf Punkten aus den vergangenen drei Partien ohne Niederlage hat die „Erste“ den sechsten Tabellenplatz gefestigt und Anschluss ans Mittelfeld hergestellt. Gegen Offenburg III gilt es beim nächsten Spieltag nachzulegen – und vielleicht auch den Tabellenführer Eggenstein-Leopoldshafen zu ärgern.



Der erste Sieg und eine imposante Aufholjagd

Reto Wettstein lieferte vier lupenreine Spiele ab.

25.11.2023

BV Rastatt II – TSG Dossenheim 3 : 5
BV Rastatt – TSG Dossenheim 4 : 4

Endlich! Es ist vollbracht. Die erste Mannschaft hat ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Beflügelt von den zwei Punkten gegen Rastatt II gab es dann am Abend noch ein nicht unbedingt zu erwartendes Remis gegen Rastatt I.

Aber von Beginn an: Ohne die beiden Stammdamen Silke Schneider und Jana Wiedemann, dafür aber immerhin erstmals mit fünf Herren trat die „Erste“ zum Hinrundenabschluss an. Reto Wettstein und Fabian Frambach holten nach Anfangsschwierigkeiten das erste Herrendoppel sicher nach Hause. Joshua Ulrich und Simon Gerth waren nach verlorenem ersten Satz im zweiten dann lange auf Erfolgskurs, mussten sich am Ende aber doch knapp geschlagen geben. Dafür sorgten Clara Hellmuth und Bonnie Mao durch einen klaren Sieg für eine 2:1-Führung nach den Doppeln. Diese baute Reto Wettstein mit seinem Sieg im ersten Herreneinzel aus, der einer Demonstration von Badminton glich (21:7, 21:11). Joshua Ulrich war im zweiten Herreneinzel gegen Shota Ito erneut immer wieder in Führung, musste sich aber am Ende knapp in zwei Durchgängen geschlagen geben. Auch Benjamin Miltner musste im dritten Herreneinzel nach drei durchwachsenen Sätzen eine Niederlage hinnehmen. Somit stand es vor den beiden abschließenden Partien 3:3. Das Mixed wie auch das Dameneinzel entwickelten sich zum Krimi. Fabian Frambach und Bonnie Mao mussten nach starkem Beginn (21:15) den Satzausgleich hinnehmen (18:21). Nach einer erneuten Taktikumstellung gelang es dem Duo aber, den dritten Satz für sich zu entscheiden. Clara Hellmuth steigerte sich nach unsicherem Beginn (15:21) immer mehr und kämpfte sich ebenfalls in den dritten Durchgang (21:15). Hier haderte sie zwar weiter mit der hohen Fehlerquote beim Aufschlag und einer leichten Beinverletzung, brillierte dafür aber mit starken Drops und Angriffsclears. Es ging Punkt um Punkt hin und her und dann – na klar – in die Verlängerung. Hier behielt Clara die Nerven und sicherte sich mit einem 22:20 den Sieg – und ihrem Team damit den 5:3-Auswärtserfolg! Der war goldwichtig, konnte die „Erste“ damit doch einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf distanzieren.

Mit neuem Mut ging es im Abendspiel nach einer kurzen Pause gegen den BV Rastatt I, der zu den Spitzenteams der Liga zählt. Reto Wettstein gehört definitiv zu den Spitzenspielern der Liga und bildet mit Fabian Frambach ein Spitzendoppel. Das bewiesen die beiden zum Hinrundenabschluss eindrucksvoll. Nach verlorenem ersten Satz schalteten die beiden einen Gang höher und dominierten ihre Gegner (16:21, 21:12, 21:9). Simon Gerth und Joshua Ulrich wie Clara Hellmuth mit Bonnie Mao steigerten sich im Laufe ihrer Doppel immer weiter, verloren aber beide knapp im zweiten Durchgang. Bonnie und Benjamin Miltner wollten in ihren Einzeln den 1:2-Rückstand nach den Doppeln egalisieren. Sie kämpften beide in jeweils nicht enden wollenden Ballwechseln und Spielen und hatten ihre Gegner jeweils am Rande der Niederlage – mussten sich dann aber beide am Ende knapp im dritten Satz geschlagen geben (18:21 und 19:21). Der 1:4-Zwischenstand war bitter und entsprach nicht den sehr ausgeglichenen Spielen. Joshua Ulrich war in seinem zweiten Herreneinzel diesmal genau zu den richtigen Zeitpunkten unheimlich fokussiert und fuhr einen Zweisatzsieg ein. Fabian Frambach legte diesmal mit Clara Hellmuth im Mixed zwar einen Fehlstart hin (12:21), danach steigerte sich das Duo aber kontinuierlich und glich aus (21.12). In einem dramatischen dritten Durchgang hatten die Dossenheimer die besseren Nerven und sorgten für den Anschluss – nur noch 3:4! Nun lag es an Reto Wettstein, die nicht mehr möglich gehaltene Aufholjagd zu vergolden. Es folgte im Spitzeneinzel gegen Cedric Dauth der nächste Krimi mit vielen langen Ballwechseln, hochklassigen und teils auch kuriosen Schlägen – wie die gesamte Partie immer fair bei toller Stimmung. Im ersten Satz vergab Reto einen Satzball, musste in die Verlängerung und verlor diese (20:22). Im zweiten Satz vergab Reto einen Satzball, musste in die Verlängerung – und gewann diese! (22:20). Der Schweizer, der seit einigen Jahren seinen Lebensmittelpunkt in Heidelberg hat, mobilisierte nochmals alle Kräfte und fuhr in überragender Manier seinen vierten Sieg des Tages ein (21:15). Der Lohn: Das 4:4 war erreicht, das Drei-Punkte-Wochenende perfekt und die Zuversicht zurück bei der ersten Mannschaft. Sie geht nun als Tabellensechster in die Rückrunde der Badenliga und möchte in dieser mit mehr Punkten den Klassenerhalt sichern.

Ernüchterndes Wochenende für die „Erste“

Benjamin Miltner siegte in seinen beiden Einzeln.

11.11.2023

TSG Dossenheim – TB Emmendingen 2 : 6
TSG Dossenheim – TV Aldingen 3 : 5

Das hatte sich die „Erste“ ganz anders vorgestellt: Statt dem ersten Saisonsieg gab es aus dem Heimspieltag gegen Emmendingen und Aldingen zwei Niederlagen zu verdauen.

Gegen Emmendingen ging die Mannschaft als Außenseiter ins Spiel, ist der Mitabsteiger doch ungeschlagener Tabellenführer. Dennoch rechnete sich die „Erste“ Chancen auf einen Punktgewinn aus. Die Doppel brachten aber bereits den ersten Dämpfer: Nach dem Punkt im Damendoppel mussten sich beide Herrendoppel in zwei Sätzen geschlagen geben. Reto Wettstein und Joshua Ulrich zeigten in den Herreneinzeln zwar keine schlechten Leistungen, unterlagen aber ihren starken Gegnern. Auch Clara Hellmuth im Dameneinzel sowie Fabian Frambach mit Jana Wiedemann im Mixed war kein Sieg vergönnt, sodass der Sieg von Benjamin Miltner im dritten Herreneinzel nur noch Ergebniskosmetik war.

Nach dem 2:6 gegen den Tabellenführer wartete mit der Partie gegen Aldingen ein „Muss-Spiel“: Hier war verlieren verboten. Das nahmen sich Reto Wettstein und Fabian Frambach zu Herzen und siegten im ersten Herrendoppel souverän. Clara Hellmuth und Jana Wiedemann verloren nach ansprechendem Beginn gegen die bestens eingespielten Aldinger ihren Faden und mussten das Damendoppel abgeben. Im zweiten Herrendoppel scheiterten Joshua Ulrich und Benjamin Miltner an ihren Nerven und verloren nach gewonnenem ersten Durchgang die Partie knapp in drei Sätzen.

Den 1:2-Rückstand wollte Reto Wettstein ausgleichen und war im ersten Herreneinzel lange auf Siegkurs. Am Ende unterlag er nach souveränem ersten Satz (21:11) ganz knapp (20:22, 18:21). Fabian Frambach mit Jana Wiedemann siegten im dritten Satz ihres Mixeds und Benjamin Miltner setzte sich im Herreneinzel erneut in zwei Durchgängen durch. Die beiden Jungen Clara Hellmuth und Joshua Ulrich konnten in ihren Einzeln nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen und unterlagen jeweils in zwei Sätzen. So stand am Ende eine unglücklich wie unnötige 3:5-Niederlage. Durch diese ist die „Erste“ auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht statt wie erhofft den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Nun sind Punkte zum Hinrundenabschluss bei den beiden Rastätter Teams Pflicht.

Auf Klatsche erfolgt der erste Punkt

Die erste Mannschaft holte in Offenburg den ersten Saisonpunkt.

21.10.2023

BSV Eggenstein-Leopoldshafen II – TSG Dossenheim 8 : 0
BC Offenburg – TSG Dossenheim 4 : 4

Mit Ausfällen und einigen angeschlagenen Spielen trat die erste Mannschaft auch den zweiten Spieltag bei Offenburg III und Titelfavorit BSV Eggenstein-Leopoldshafen II an. Joshua Ulrich fiel krankheitsbedingt aus, noch schwerer wog das Fehlen der weiter am Rücken verletzten Silke Schneider sowie Clara Hellmuth, die auf Studienfahrt war. Somit ging die „Erste“ mit Sophia Schmidt-Rohr und Dorota Wojtas mit zwei Damen aufs Feld, die sonst eigentlich in der vierten Mannschaft aufschlagen. In Eggenstein sorgten Reto Wettstein und Fabian Frambach im ersten Herrendoppel mit dem Gewinn des ersten Satzes für einen guten Start – es sollte allerdings der letzte sein. Und zwar für die gesamte Begegnung. Zwar spielten die Dossenheimer in allen Partien gut mit und gestalteten die Sätze häufig eng, mussten dann aber doch die Überlegenheit der Zweitliga-Reserve aus Eggenstein anerkennen. Dennoch: Das Endergebnis von 0:8 war eines, dass das Team erst einmal verkraften musste.

Gut, dass es zunächst auf die einstündige Weiterreise nach Offenburg ging. Hier hatte sich die „Erste“ weit mehr ausgerechnet – und es lief auch von Beginn an besser. Reto Wettstein und Fabian Frambach zeigten mit einem klaren Sieg im ersten Herrendoppel ihren jungen Gegnern die Grenzen auf. Sophia Schmidt-Rohr und Dorota Wojtas blieben trotz guter Leistung ohne Chance, Simon Gerth und Benjamin Miltner befanden sich im zweiten Herrendoppel nach gewonnenem ersten Satz (21:15) lange auf der Siegerstraße, brachten jedoch ihr Spiel nicht durch und verloren unglücklich in drei Durchgängen – der erste größere Rückschlag. Mit 1:2 ging es also in die Einzel, wo Reto Wettstein gegen Alexis Riebschläger einen Satz lang brauchte, um zu seinem Spiel zu finden (9:21). Der Schweizer glich souverän aus (21:10) und behielt auch im engen dritten Durchgang die Oberhand (21:17). Benjamin Miltner sorgte im zweiten Herreneinzel für die Dossenheimer Führung und ein Kuriosum: nach einem 0:10 siegte er im zweiten Satz doch noch erstaunlich klar mit 21:15. Sophia Schmidt-Rohr hatte die favorisierte Dorottya Gal-Kovacs im zweiten Satz auf dem Schläger, verlor jedoch unglücklich mit 19:21. Im Mixed siegten Fabian Frambach und Dorota Wojtas nach einer wilden Achterbahnfahrt (21:15, 11:21, 22:20) in drei Sätzen. Gerade zum Ende war die Nervenstärke von Doro erstaunlich und entscheidend für den Coup. Die „Erste“ führte 4:3 und war im dritten Herreneinzeln favorisiert. Hier fand allerdings Simon Gerth gegen seinen unkonventionell spielenden Gegner nicht zu seinem Spiel. Die Fehlerquote wuchs immer weiter, sodass er am Ende in zwei Durchgängen verlor und das 4:4-Remis besiegelt war. Auch wenn die „Erste“ einen Sieg erhofft hatte: Der erste Saisonpunkt macht Hoffnung für den ersten Heimspieltag gegen TB Emmendingen und TV Aldingen.

Keine Punkte im Derby

Reto Wettstein zeigte ein ganz starkes Spitzeneinzel

07.10.2023

SG Heilbronn/Leingarten – TSG Dossenheim 6 : 2

Auch wenn es gut 80 Kilometer und eine Stunde Autofahrt sind: Gerade die Hausherren der SG Heilbronn/Leingarten fieberten dem Derby zum Saisonauftakt gegen die TSG Dossenheim entgegen. Aufgestellt mit den beiden ehemaligen Zweitliga-Spielern Christian Beutel und Christopher Ames sowie ihren erfahrenen Stammdamen Sabrina Albrecht und Janina Poppe zeigten sie gleich in den Doppeln: Die Badenliga ist kaum schwächer als die BW-Liga, aus der die Dossenheimer in der vergangenen Saison abgestiegen waren. Mit 0:3 ging der Auftakt schief. Noch schlimmer: Silke Schneider war nach dem Damendoppel nicht mehr spielfit und musste ihr Einzel aufgrund anhaltender Rückenprobleme aufgeben. In den Herreneinzeln zeigten Joshua Ulrich wie Neuzugang Simon Gerth couragierte Leistungen, waren aber letztendlich gegen starke Gegner chancenlos. Anders Reto Wettstein, der im Spitzeneinzel eine taktische Meisterleistung vollbrachte und Christopher Ames in den drei Durchgängen niederrang (21:17, 7:21, 21:19). Eine starke Leistung im Mixed zeigten ebenso Kapitän Fabian Frambach mit Jugendspielerin Clara Hellmuth, die Tobias Herrmann und Sabrina Albrecht in zwei Durchgängen besiegten. So stand am Ende ein 2:6 als Ergebnis auf dem Tableau. Die „Erste“ zeigte keine schlechte Leistung, wird sich aber ohne Frage steigern müssen, um bei den nächsten Auswärtsaufgaben bei Offenburg III und Titelfavorit BSV Eggenstein-Leopoldshafen II bestehen zu können.

Dramatischer Heimspieltag endet mit nur einem Punkt

Im Einzel erneut bärenstark: Truong An Phong.

18.3.2023
TSG Dossenheim – TuS Metzingen 1 : 7
TSG Dossenheim – TV Zizenhausen 4 : 4

Dreisatzspiele ohne Ende, eine ganz schwere Verletzung und am Ende nur ein Punkt: Einen Spieltag mit viel Drama erlebte die erste Mannschaft am vergangenen Wochenende. Gegen Metzingen und Zizenhausen galt es für das Team unbedingt zu punkten, um vom letzten Tabellenplatz der Baden-Württemberg-Liga loszukommen. Erstmals konnte die „Erste“ mit fünf Herren antreten, dafür fiel Mannschaftsführerin Jana Wiedemann mit Corona aus.

Gegen Metzingen gaben, wie so oft, die Doppel eindeutig den Verlauf der ganzen Partie vor. Es ging unheimlich eng zu, zweimal in drei Sätze – aber stets behielten die Gäste aus Württemberg die Oberhand. Die Liste der knappen Niederlage führte sich auch in den Einzeln fort: Maximilian Schwing gewann den ersten Satz, Luca Gaeßler führte jeweils in beiden Durchgängen – und doch gingen ihre beiden Einzel ebenso verloren wie das Mixed von Reto Wettstein und Silke Schneider in drei Sätzen. Eine ganz starke Leistung zeigte Triong An Phong im Einzel, die ihre starke Gegnerin Chiara Geiger vor allem im ersten Satz dominierte und sicher siegte. Der große Knall folgte dann zum Abschluss – diesmal leider am wahrsten Sinne des Wortes. Konrad Schade war nach vielen Jahren mal wieder für die TSG am Ball und zeigte nach einem starken Doppel auch im Einzel eine gute Leistung mit gewohnt hohem Einsatz. Gegen Frank Hagemeister war er drauf und dran, den Satzausgleich zu schaffen. Er setzte den Umsprung für den nächsten Schlag, doch beim Absprung ging auch für Zuschauer hörbar etwas kaputt. Schade blieb liegen, schnell war klar: Die Achillessehne ist gerissen, das Spiel und wohl auch fast das ganze Sportjahr für ihn vorbei.

Nach diesem tragischen Moment versuchte die „Erste“ dennoch Ruhe und Kräfte zu sammeln für die Abendpartie gegen Zizenhausen. Für Konrad Schade schlug im zweiten Spiel mit Dennis Lam ein weiterer TSG-Veteran auf, der nach vielen Jahren in Hamburg auf Heimatbesuch mal wieder einen Spieltag in Dossenheim absolvierte. Um es vorwegzunehmen: War es gegen Metzingen trotz einem klar klingenden 1:7 mit vier Dreisatzspielen schon knapp zugegangen, so steigerte sich das in der Abendpartie. Sieben von acht Begegnungen gegen Zizenhausen gingen in den dritten Satz! Die Herren machten es diesmal in den Herrendoppeln besser, Reto Wettstein mit Fabian Frambach wie Dennis Lam mit Maximilian Schwing behielten im dritten Satz jeweils die Nerven und siegten. Das Damendoppel von Silke Schneider und Truong An Phong ging trotz starker Leistung und Matchball im zweiten Satz knapp an die Gäste (21:19, 20:22, 21:16). Aus der 2:1-Führung wurde jedoch ein 2:3-Rückstand, weil Schneider/Frambach im Mixed ebenso wie Maximilian Schwing im ersten Herreneinzel trotz großem Kampf unterlagen – na klar, in drei Durchgängen. Truong An Phong zeigte ein weiteres bärenstarkes Einzel und siegte – die einzige Partie in zwei Durchgängen. Reto Wettstein kämpfte sich im ungewohnten Einzel immer besser in die Partie und drehte dieses nach verlorenem ersten Satz. Die Führung war zurück, ein Remis gesichert, sogar ein 5:3-Sieg drin. Luca Gaeßler hatte im dritten Herreneinzel den Satzausgleich geholt. Im dritten Durchgang wechselte die Führung hin und her. Viele lange Ballwechsel später und nach 22 Uhr setzte sich am Ende der junge Zizenhäuser Maxime Riebschläger durch.

Wenn man ehrlich ist, war das 4:4 bei derart knappem Verlauf einfach auch das gerechteste Ergebnis. Die „Erste“ hätte jedoch einen Sieg gebraucht, um in der Tabelle an Emmendingen auf den siebten Platz vorbeizurücken. Nun gilt es, dein 1-Punkte-Rückstand am letzten Spieltag aufzuholen – was in den schweren Auswärtspartien in Offenburg und bei Tabellenführer Mössingen einer Herkules-Aufgabe gleicht.

"Erste" schließt Saison auf fünften Platz ab

Die erste Mannschaft in der Saison 2021/22

09.04.2022
Den Ausfall von fünf Stammspielern konnte die erste Mannschaft am vergangenen Wochenende nicht kompensieren. Vom eigentlichen Stammteam war nur noch Silke Schneider übrig geblieben, sodass dem Team am Ende keine andere Lösung blieb, als die beiden abscließenden Partien der verkürzten Runde beim TV Bad Säckingen und TB Emmendingen abzusagen. Truong An Phong hatte sich gerade frisch mit dem Coronavirus infiziert, bei Jana Wiedemann und Reto Wettstein war in Folge der Erkrankung noch längst nicht wieder an Spot geschweige denn Wettkampfspiele zu denken. Zudem hatte sich Mannschaftsführer Sven Jacobs bekanntermaßen erneut das Kreuzband gerissen und der erste Herr Janis Machauer war wegen Problemen and er Patellasehne ebenfalls nicht einsatzbereit. So rutschte die zuvor auf Platz drei aussichtsreich positionierte Mannschaft zwei Ränge in der Tabelle herunter und beendet die Saison nun mit 7:7 statt zuvor 7:3-Punkten auf dem fünften Platz der BW-Liga. Nun heißt es auskurieren, langsam wieder das Training aufbauen und sich dann umso geflissentlicher für eine weitere Saison in der vierthöchsten deutschen Spielklasse vorzubereiten.