Tolle Ausblicke bei der Jedermann-Wanderung am 06. Juni
Zunächst ging es recht steil bergauf über einen schmalen, aber wunderschönen Waldpfad. Danach recht zügig weiter durch diese tolle Landschaft mit Feldern, die uns mit einer Farbpalette von saftigem Grün bis fast reif erscheinendem Gelb begleitete. Von oben konnten wir den im Tal liegenden Ort Mückenloch sehen. Aber unser Ziel war die Burgfeste Dilsberg, die wir zwar von Weitem sehen konnten, es jedoch noch eine ordentliche Strecke zurückzulegen galt.
Wir legten immer mal wieder eine Pause ein, wie z.B. an unterwegs aufgestellten Schulbänken, die zur Rast einluden oder auch an der wunderschön gelegenen Forstschutzhütte „Am steinernen Tisch“, einer echte Waldidylle im kleinen Odenwald.
Dann endlich sahen wir die Burgfeste Dilsberg auf dem gleichnamigen Berg über Neckargemünd gelegen.
Von einer sehr kompetenten Fremdenführerin wurden wir durch die Burgfeste Dilsberg (auch Bergfeste genannt) geführt. Diese liegt im baden-württembergischen Naturpark Neckartal-Odenwald auf einer 288 Meter hohen Bergkuppe über der Stadt Neckargemünd.. Sie ist eine markante hochmittelalterliche Anlage, die eine außergewöhnliche Kombination aus historischer Festungsruine und einer bis heute bewohnten mittelalterlichen Siedlung darstellt. Die Grafen von Lauffen errichteten die Anlage Mitte des 12. Jahrhunderts zur Machtsicherung.
Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1208, die nach einigen Vorbesitzern seit 1300 in das Eigentum der Kurpfalz überging. Im dreißigjährigen Krieg zählte sie zu den am meisten umkämpften Festungsanlagen, die jedoch trotz Belagerung und Kampf selbst nicht militärisch erobert und auch nicht zerstört wurde.
Im 14. Jahrhundert übernahmen die Pfalzgrafen bei Rhein die Burg. Sie bauten sie zu einer militärisch wichtigen Festung mit Schildmauer aus. Im dreißigjährigen Krieg war sie heftig umkämpft.
1803 fiel beim Ende der Kurpfalz die Bergfeste Dilsberg gemeinsam mit dem Ort an das Land Baden . Ende des 19. Jahrhunderts retteten erste Sanierungen die Anlage Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Bergfeste Dilsberg allmählich zu einem Ziel für Touristen und wurde dafür umfangreich saniert und rekonstruiert.
Über den sechseckigen Turm wurden wir auf die 16 Meter hohe Mantelmauer geführt mit einem herrlichen Rundblick über das Neckartal und den Odenwald. Eine Besonderheit ist der rund 80 Meter lange, unterirdische und begehbare Stollengang des Brunnenstollens. Im Zentrum der Anlage befindet sich ein historischer, 35 Meter tiefer Burgbrunnen.
Nach dieser sehr informativen Führung setzten wir dann unsere Wanderung fort. Zunächst ging es bergab, was alle Teilnehmer sehr begrüßten. Jedoch war dieses Vergnügen nicht von langer Dauer, da nun noch der letzte und recht heftige Anstieg folgte. Aber auch diesen meisterten Alle sehr sportlich, da sie ja das Ziel Neckargemünd mit einer schönen Schlußeinkehr vor Augen hatten.
Hier wurden wir zur Belohnung nach einer fast 18 km langen Tour mit leckerem Essen und Getränken verwöhnt, bevor wir uns auf den Heimweg nach einem langen Tag machen konnten.
Die nächste Jedermann-Wanderung findet am 04. Juli 2026 statt. „Auf dem Pfad der Flußgeschichte“ ist das Thema und führt uns über einen Rundweg bei Eberbach. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.
Wanderung der Senioren im hessischen Odenwald
Diesen durchquerten wir und kamen gleich danach zu den Weinbergen. Hoch oben sahen wir schon von Weitem das Kirchberghäuschen, ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Da es ein wunderschöner Sonnentag mit toller Fernsicht war konnte man von dort einen Großteil der Rheinebene bis zu den Pfälzer Bergen sehen.
Allerdings war der Anstieg für die ganze Gruppe schweißtreibend und anstrengend, da dieser Teil der Strecke sehr steil war und ohne Schatten in der Sonne verlief.
Nachdem wir dieses Stück geschafft hatten ging es sehr angenehm und bequem weiter auf dem Burgensteig durch Feld und schattigen Wald, der uns immer wieder begeisterte mit seiner toll jungen und grünen Farbenpracht.
Das nächste Ziel war die Eremitage im Staatspark Fürstenlager (Bensheim – Auerbach). Der Weg dorthin führte uns durch die weitläufigen Wald- und Wiesenwege der historischen Sommerresidenz. Als klassisches Element der Romantik symbolisierte die Eremitage das einfache, zurückgezogene Leben in der Natur. Dies ist eine um 1787 erbaute, malerische Parkarchitektur. Das mit Baumrinden verkleidete Holzhaus mit Schilfdach diente der fürstlichen Familie von Hessen-Darmstadt einst als idyllischer Rückzugsort, Rastplatz und Schauplatz für kleine Theateraufführungen.
Nach einer kurzen Verschnaufpause kam die nächste Attraktion, eine Grotte mitten im hessischen Staatsspark bei Bensheim-Auerbach .
Danach ging es gemütlich runter ins Tal, wo sich ein hübsches Gebäudeensemble befand.
Wir wurden durch eine Baumallee, vorbei an einem kleinen See ins Tal geführt zu unserem Endziel, der „Alten Dorfmühle“ in der Bachgasse in Bensheim-Auerbach.
Dort konnten sich alle hungrigen und durstigen Senioren im schattigen Gartenrestaurant verwöhnen lassen.
Erfüllt von den wunderbaren Eindrücken des Tages machten wir uns dann wieder auf den Heimweg nach Dossenheim.
Die nächste Senioren-Wanderung findet am 19. Juni 2026 statt und führt uns nach Affolterbach-Grasellenbach. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.
Landeswandertag in Bühl
Mit im Bus waren auch Mitglieder der DJK sowie eine Eppelheimer Wandergruppe.
Bühl ist die allgemein bekannte „Zwetschgenstadt“ zwischen Rhein, Reben und Schwarzwaldhochstraße mit einer sehr lebhaften Innenstadt und einer netten Fußgängerzone und liegt in der Nationalparkregion Schwarzwald.
In Bühl angekommen wurden wir von den dortigen Organisatoren herzlich begrüßt und in Gruppen eingeteilt, da ja unterschiedlichste Tourlängen angeboten wurden.
Wir hatten uns aufgeteilt in Gruppe „Wald- und Wiesentour, die 17 km lang war, und in Gruppe „Blütenwanderung“ mit 11 km. Jede Gruppe wurde von einem Wanderführer begleitet, was für Alle sehr angenehme war.
Es war ein herrlicher Tag mit strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel. Der erste Teil der Strecke führte recht anspruchsvoll und teils ganz schön steil durch Weinberge, Wald und blühende Wiesen mit herrlichem Blick über die Rheinebene bis zu den Vogesen. Wer Glück hatte konnte sogar das Straßburger Münster in der Ferne entdecken.
Ein größerer Zwischenstopp wurde an der Burgruine Windeck eingelegt, wo man sich für den weiteren Teil stärken konnte.
Die Burg wurde um 1200 durch die Herren von Windeck erbaut als Wohnsitz, Verteidigungsanlage und Zeichen ihres Machtanspruchs. Die Burg bestand früher aus einer vorderen und einer hinteren Burg sowie jeweils einem Turm sowie einer Wohnanlage.
Nach dieser sehr schönen Pause kamen wir zum zweiten Teil der Wanderung welche für die Teilnehmer angenehmer war, da nicht mehr so steil ansteigend .
So konnten Alle weiterhin diese wunderschöne Landschaft miteinander bei netten Gesprächen und bester Laune genießen.
Am Ziel und Schluss der jeweiligen Wanderung trafen sich alle Gruppen in Bühl in der Bachschlosshalle und konnten bei sehr gutem Speise- und Getränkeangebot sowie bunten Rahmenprogramm die Eindrücke Revue passieren lassen.
Bei bester Stimmung fuhren wir dann wieder gegen Abend nach Dossenheim.
Wagenbergroute Fürth – Alt-Lechtern
Der Weg verlief erstmal durch den Ort und dann hinauf durch den Wald, der so langsam die ersten hellgrünen Blätter an den Laubbäumen zeigte sowie durch wunderschön grüne und blühende Wiesen.
Es ist eine Route durch den Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, welcher sich auf einer Strecke von 3200 qm erstreckt. Seit dem vergangenen Jahr Europäischer und Nationaler Geopark, der nun in das 'Global Network of Geoparks' der UNESCO aufgenommen wurde. Unter dem Motto 'Zwischen Granit und Sandstein – Kontinente in Bewegung' stellt unsere Region ein einzigartiges Fenster in über 500 Millionen Jahre wechselvoller Geschichte dar. Hierzu bietet der Geopark in Kooperation mit der gesamten Region ein reichhaltiges Veranstaltungskonzept, das Information und aktives Landschaftsleben verbindet.
Die Strecke war hauptsächlich in der ersten Hälfte ganz schön anstrengend, da sie über insgesamt 450 Höhenmeter führte.
Es boten sich uns immer wieder tolle Ausblicke über die weiten Täler und Höhen der Landschaft, u.a. bis nach Lindenfels.
Über Teile des Klangwegs kamen wir dann nach Alt-Lechtern. Dies war in früherer Zeit eine Siedlung ohne Dorfcharakter im Granitgebirge. 1768 wurde das noch heute stehende Wohnhaus des Hofes erbaut. 1829 wurde mit 22 Einwohnern die höchste Bevölkerung des Hofes gezählt.
Heute ist Alt-Lechtern u.a. ein wunderschönes Gasthaus, in welchem wir uns mit köstlichen Speisen und Getränken für den danach folgenden Rückweg stärken konnten.
Nach diesem Wandererlebnis kamen wir Alle glücklich und erfüllt von diesem wunderbaren Tag wieder nach Dossenheim zurück.
Die nächste Jedermann-Wanderung findet am 06. Juni 2026 statt und führt ins Neckartal. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.